Augustusburger Adventskalender

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Veranstaltungen

Termin Veranstaltung Ort
01.12.2016 10:00 1. Fenster öffnen Augustusburg Hohe Straße
02.12.2016 10:00 2. Fenster öffnen Augustusburg Hohe Straße
03.12.2016 10:00 3. Fenster öffnen Augustusburg Hohe Straße
04.12.2016 10:00 4. Fenster öffnen Augustusburg Hohe Straße
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08.12.2016 10:00 8. Fenster öffnen Augustusburg Hohe Straße
09.12.2016 10:00 9. Fenster öffnen Augustusburg Hohe Straße
10.12.2016 10:00 10. Fenster öffnen Augustusburg Hohe Straße
10.12.2016 von 11:00 bis 19:00 Männelmarkt Augustusburg Markt
11.12.2016 10:00 11. Fenster öffnen Augustusburg Hohe Straße
11.12.2016 von 11:00 bis 19:00 Männelmarkt Augustusburg Markt
12.12.2016 10:00 12. Fenster öffnen Augustusburg Hohe Straße
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22.12.2016 10:00 22. Fenster öffnen Augustusburg Hohe Straße
23.12.2016 10:00 23. Fenster öffnen Augustusburg Hohe Straße
24.12.2016 10:00 24. Fenster öffnen Augustusburg Hohe Straße
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Geschichte

Von der ersten Idee bis zur Umsetzung

Vereinsmitglieder am Kalender
Einlagerung nach der ersten Saison (Januar 2000) im Böhmegut

Alle Jahre wieder zur Weih­nachts­zeit werden im Erz­ge­bir­ge Engel, Berg­män­ner, Räu­cher­männer, Schwib­bö­gen und Py­ra­mi­den aufgestellt. Größere Städte oder Dörfer stellten diese tra­di­ti­o­nel­len Symbole öf­fent­lich, meist um ein viel­fa­ches ver­grö­ßert als das Original, auf. So steht in Olbernhau das „Olbernahuer Reiterlein“ und in Neuhausen/­Erzgebirge der Nuss­kna­cker, jedoch keine Attraktion in Au­gus­tus­burg.

Zum 1. Advent 1998 (29. November) spielte der Au­gus­tus­burger Po­sau­nen­chor in Hohen­fichte. Drei der Männer, Klaus Lange, Eckhard Müller und Dr. Matthias Moser, ärgerten sich, dass es in der Umgebung sehr viele weih­nacht­liche Ver­an­stal­tun­gen gibt, aber keine im heimatlichen Ort.

Nach einem ersten Aufruf fanden sich letztlich 7 Personen; dabei sollte etwas entstehen, was bisher noch keiner kannte, keiner gebaut hatte und zur Weih­nachts­zeit passt. Mehrere Entwürfe wurden unter Fe­der­füh­rung von Petra Becker in ihrem Zei­chen­büro erstellt - am Ende wurden 2 Pappmodelle angefertigt und am späteren Stand­ort aufgestellt und begutachtet.

Prototyp aus Pappe Prototyp aus Pappe
1:1 gebaute Pappentwürfe mit Aufstellung am Platz an der Hohe Straße im Februar 1999

So setzte sich im Februar 1999 der dann auch so umgesetzte Entwurf mit dem als Burgberg dar­ge­stel­lten Schwib­bo­gen mit darauf stehendem Schloss mit 4 Kerzen (stehend für die 4 Ad­vents­sonn­tage) durch. Am Ende entstand ein 5,50 Meter breiter und 4 Meter hoher Ad­vents­ka­len­der mit 24 Fenstern und einem "Haupt­fen­ster" für die Zeit vor dem ersten Dezember.

Rohbau
fertiggestellter Rohbau im Holzhof Flöha im Mai 1999

In einem wahren Ge­schwind­mar­a­thon fanden im Holzhof Flöha unter Leitung von Klaus Lange die Tisch­ler­ar­bei­ten bis zum Sommer 1999 unter großer Hilfe von Gerald Bräuer und Thomas Lantzsch statt. Insgesamt 6 Fenster wurden neben dem Haupt­fen­ster beweglich gestaltet; die technische Umsetzung dafür lag in den Händen von Steffen Rein. Die Elek­trik wird bis heute durch Eckhard Müller betreut. Für die nötige Si­cher­heit für die in den einzelnen Fen­stern enthaltenen Figuren sorgte Thomas Lantzsch mit seiner Verglasung. Im Juni 1999 wurde quasi Richt­fest gefeiert.

Richtfest
Richtfest im Holzhof Flöha im Juni 1999

In einem durch Dr. Matthias Moser ini­ti­ierten Spen­den­mar­a­thon kamen in einer wahren Spen­den­be­reit­schafts­welle von insgesamt 176 Ein­zel­spen­dern inner­halb von 4 Monaten 20.316,04 DM zu­sammen; zahl­reiche regionale Bau­firmen sponsorten Ma­te­ri­a­li­en. Für jedes Fen­ster gibt es darüber hinaus sogenannte Fen­ster­pa­ten, die die An­schaf­fung im speziellen un­ter­stüt­zten.

Die Kon­zep­ti­on für die fi­gür­li­che Be­stü­ckung der insgesamt 25 Figuren und Fi­gu­ren­grup­pen er­stel­lte Brigitte Sieber, die gemeinsam mit ihrem Ehemann Werner Sieber auch deren Anschaffung ko­or­di­nierte. Die Figuren sind in der überwiegenden Anzahl son­der­pro­du­zierte Unikate; einige Figuren wurden dem Stan­dart­sor­ti­ment der je­wei­li­gen Her­stel­ler entnommen. Sie sind ausnahmslos in unserer Erz­ge­birgs­re­gi­on pro­du­ziert.

So konnte am 1. Ad­vents­sonn­tag, dem 28. November 1999, 15:30 Uhr der Kalender an der Hohen Straße feierlich übergeben werden. Seit diesem Tag wird zum tra­di­ti­onell 10:00 Uhr statt­fin­den­den Fen­ster­öff­nen täglich ein kleines Programm aufgeführt, gestaltet von Chören und Po­saunen­chören, Kinder­gruppen, Schulen und Kinder­gärten, Laien und Profis, aber auch von ta­len­tier­ten Einwohnern unserer Stadt. Besucher und Einwohner Au­gus­tus­burgs würdigen dies mit zahl­reicher An­wesen­heit bei Wind und Wetter. Diese Tra­di­tion ist bis ins heutige Jahr lebendig und zeugt von der Liebe der Au­gus­tus­burger zu ihrem Kalender.

1. Eröffnung 1. Eröffnung
Gruppenfoto nach erfolgreichem Aufbau vom 26./27.11 1999 und Eröffnungsbläserei am 28.11.1999
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Adventskalenderlied

Adventskalenderlied Adventskalenderlied
Download der Liederblätter durch Klicken auf das jeweilige Blatt möglich

"Kulturbrigade"

  • Renate Golde Haase • Bearbeitung und Arrangement Adventskalenderlied
  • Rudolf Haase • Bearbeitung und Arrangement Adventskalenderlied
  • Harald Oertel • Adventskalenderlieddichter, -komponist und Gestalter Liederblätter

Liedtext

1. Strophe

Augustusburger Adventskalender den jeder im Städtel kennt
Augustusburger Adventskalender erstahlet uns im Advent.
Er sieht so schön wie ein Schwibbogen aus doch es dreht sich auch die Pyramide.
Es gibt vierundzwanzig Bewohner im Haus doch die zahlen keine Miete.
Der Engel, der Bergmann, der Räuchermann die wohnen in diesem Haus
und jeden Morgen da schaut ein andrer aus seinem Fenster heraus.

2. Strophe

Augustusburger Adventskalender den jeder im Städtel kennt
Augustusburger Adventskalender erstahlet uns im Advent.
JedenMorgen um zehn in der Weihnachtszeit da gehn wir zum Kalender hinauf.
Nach dem kleinen Programm da geht jeden Tag ein neues Fensterchen auf.
Das Schaukelpferd und der Hampelmann die sagen uns guten Tag
und alle Besucher die freuen sich weil jeder sie gerne mag.
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Gedicht

Der Augustusburger Adventskalender

Im Erzgebirge zur Weihnachtszeit
in vielen Orten weit und breit
sich große Pyramiden drehen
nur in Augustusburg ist davon nichts zu sehn.
Wie schön wär es wenn unsere Stadt
auch so etwas zu bieten hät.
Auf dem Markt steht zwar immer ein Weihnachtsbaum,
aber das ist nicht der besondere Traum.
Wär da nicht der Augustusburger Posaunenchor, die nahmen sich das Thema vor.
Es wurde hin und her gedacht
was man da am besten macht.
Die Innenstadt ist oftmals leer,
da muss etwas Besonderes her
um die Einwohner heranzulocken,
dass sie nicht immer in ihren Stuben hocken,
und auf die Weihnachtszeit sie einzustimmen
und das sie sich auch einmal besinnen.
Wie wär es, einen großen Adventskalender zu bauen,
da gäb es täglich etwas neues zu schauen?
Ringsherum in unserem Land
ist so etwas nicht bekannt.
Der Entschluß wird gefasst, so soll es denn sein,
jetzt wird gegründet ein Verein.
Zum 1. Advent soll das Vorhaben fertig sein.
Sie sind alle Handwerker von Beruf und kennen sich aus in ihrem Fach
so wird getüftelt, projektiert vom Grund bis zum Dach.
Gestaltung, Beleuchtung, Mechanik und vieles mehr,
es muss alles passen,
drum müssen noch andere Mitstreiter her
und die Sache mit anfassen.
In der Presse wird bekanntgegeben
die Finanzierung mit Spenden zu beheben.
In Gesprächen mit vielen Leuten in nah und fern
wurde diskutiert, wer etwas mit dazu finanziert.
Es ist ja auch für einen guten Zweck
drum ging ein so mancher Scheck.
Unzählige freiwillige Arbeitsstunden, ganz ohne Aufsehen,
wurden geleistet bis das Werk ward vollendet.
Wo wird es dann stehen?
Inmitten der Stadt an der Hohen Straße ist der Platz noch frei,
da gehen auch immer viel Leute vorbei.
Dort wurde der Adventskalender pünktlich aufgestellt und bewacht.
Man hat an alles gedacht.
Am 1. Advent man sollt's nicht meinen
halb Augustusburg war auf den Beinen,
um bei der Einweihung dabei zu sein.
Noch war das Werk eingehüllt und verdeckt.
Alle waren gespannt was darunter steckt.
Der Posaunenchor blies, der Kirchenchor sang Weihnachtslieder,
Glühwein erwärmte die Gemüter.
Der Bürgermeister begrüßte und dankte dem Verein und den engagierten Bürgern für diese gute Tat.
Dann fiel die Hülle vom großen Schwibbogen-Adventskalender mit der bekrönenden Augustusburg unterm Flügelrad.
Gespendet wurde viel Applaus.
Die erste Tür wurde geöffnet von diesem Haus.
Was war zu seh'n?
5 Bergleute die blasend sich im Kreise dreh'n.
Von nun an, in der Weihnachtszeit
das schöne Weihnachtssymbol die Menschen erfreut.
Doch das Fenster Nr. 1 muss noch warten,
es konnte erst am 1. Dezember starten.
Täglich vormittags um zehn
sah man viele in die Stadt nun geh'n.
Vom Kleinkind bis zur Großmama
pünktlich war'n sie alle da,
um zu hören und zu sehen
was wird heute hier geschehen.
Ob Kindergarten, Schüler oder Chor,
jeden Tag trug jemand etwas vor.
Mit Weihnachtsliedern und Gedichten
wurden ein kurzes Programm gerichtet.
Auch kleine Wichtel tanzten auf der Straße,
in roten Mänteln und einer roten Nase.
Jedermann war immer sehr gespannt,
was sich wohl im nächsten Fenster befand.

...

Der verborgene Abschnitt wird nach dem Öffnen der 24. Tür angezeigt!

Dank sei allen jetzt zu sagen,
die am Gelingen beigetragen.
Möge dieser schöne Brauch, das ist klar
sich fortsetzen in jedem Jahr.
Dies wünschen alle und ich auch.
Johanne Rudolf, 1998
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Mitglieder und Helfer

Mitglieder

  • Dr. Matthias Moser • Vereinsvorsitzender
  • Klaus Lange • Stellvertreter
  • Brigitte Sieber • Kassenwart
  • Thomas Lantzsch • Revision
  • Thomas Lange
  • Matthias Lange
  • Gerd Israel
  • Gerald Müller
  • Eckhard Müller
  • Werner Sieber
  • Petra Becker

Helfer

  • Claus Thiel
  • Steffen Rein
  • Frank Hängekorb
  • Peter Schraft
  • Gerd Einbock
  • Steffen Heinrich
  • Martin Rein

"Kulturbrigade"

  • Renate Golde Haase • Bearbeitung und Arrangement Adventskalenderlied
  • Rudolph Haase • Bearbeitung und Arrangement Adventskalenderlied
  • Harald Oertel • Adventskalenderlieddichter und -komponist
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Lebendiger Adventskalender

eine Initiative des Kulturfördervereins Augustusburg
Termin Veranstaltung Ort
Alle Angaben ohne Gewähr
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Impressum

Konzeption, Design, Programmierung & Betreuung

Martin Rein

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FAQ

Wie spät wird ein Türchen geöffnet?

Jeden Tag vom 01. Dezember bis zum 24. Dezember findet um 10:00 Uhr vor dem Kalender ein Programm von unterschiedlichen Kindergärten, Schulen, Chören und Künstlern aus der Region ausgeführt. Anschließend (gegen 10:30 Uhr) wird das Türchen geöffnet. Auch auf der Webseite wird erst ab 10:30 Uhr der Inhalt sichtbar.

Wo steht der Kalender?

Der Kalender steht auf einem kleinem Platz auf der "Hohe Straße", gegenüber der Hausnummern 1 bis 3.
Koordinaten: 50°48'52.4"N 13°06'04.8"E; 50.814565, 13.101329

Wann kann man den Kalender sehen?

Der Kalender wird in der Regel an dem Wochenende vor dem 01. Dezember aufgebaut und eine Woche vor dem "Motorradfahrer Wintertreffen" abgebaut.

Gibt es eine offizielle Übersicht der aufgeführten Programme?

Nein, denn wir wollen allen Künstlerinnen und Künstlern die gleiche Chance geben, vor Publikum auftreten zu dürfen.

Anreise?

zu Fuß:

vom Busplatz (Haltestelle: "Zum Schlossberg")Augustusburger Straße in Richtung Flöha ► Hohe Straße ► Adventskalender ► ca. 600 Meter in 10 Minuten

von Bushaltestelle "Feuerwache"Am Sportplatz in Richtung Flöha ► Untere Schloßstraße in Richtung Schloss ► Hohe Straße ► Adventskalender ► ca. 400 Meter in 10 Minuten

von Drahtseilbahn BergstationZur Drahtseilbahn in Richtung Stadtzentrum ► Untere Schloßstraße in Richtung Schloss ► Hohe Straße ► Adventskalender ► ca. 400 Meter in 10 Minuten

Parkplatz bei Rost's WiesenAm Friedhof in Richtung Stadtzentrum ► Untere Schloßstraße in Richtung Schloss ► Hohe Straße ► Adventskalender ► ca. 500 Meter in 10 Minuten

mit dem Zug und Drahtseilbahn

mit dem Zug aus Richtung Chemnitz oder aus Richtung Freiberg ► aussteigen in Flöha ► umsteigen zur Regionalbahn in Richtung Annaberg-Buchholz Süd oder Cranzahl ab Gleis 6 (bitte beachten Sie die örtlichen Aushänge und Durchsagen am Gleis) ► aussteigen in Erdmannsdorf-Augustusburg ► weiter bei "mit der Drahtseilbahn"

mit dem Zug aus Richtung Cranzahl oder Annaberg-Buchholz (KBS 517) ► aussteigen in Erdmannsdorf-Augustusburg ► weiter bei "mit der Drahtseilbahn"

mit der Drahtseilbahn ► einsteigen in Talstation ► 8 minütige Fahrt ► aussteigen in Bergstation ► weiter zu Fuß

Fahrpläne: auf www.drahtseilbahn-augustusburg.de, www.erzgebirgsbahn.de und www.bahn.de

mit dem Bus

aussteigen bei Haltestelle Zum Schlossberg oder Feuerwache ► weiter zu Fuß

Fahrpläne: auf www.regiobus.com

mit dem PKW

nutzen Sie dazu die öffentlichen Parkplätze zum Beispiel am Bahnhof Erdmannsdorf-Augustusburg, bei Rost's Wiesen oder am Steinbruch.

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Spenden

2 Möglichkeiten

1. Möglichkeit • Spendenbox

Auf der linken Seite am Kalender befindet sich ein kleiner Holzkasten.

Spendenbox
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Tür 0

5 Bergleute

5 Bergleute

Nach getaner Tagarbeit versammelten sich die Bergleute sonntags in den Kirchen ihrer Heimatorte. Dabei trugen sie eine Festuniform und nicht selten spielten sie Instrumente. Dieser in unserer Zeit noch heute gelebten Traditionen kann man auf äußerst eindrucksvoller Art und Weise bei den zahlreichen traditionellen Bergparaden begegnen, die einen Besuch lohnen. Sie bilden den Höhepunkt der erzgebirgischen Weihnacht.


Bergparaden im Erzgebirge 2016*

Termin Veranstaltung Ort
* Alle Angaben ohne Gewähr
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Tür 1

Engel

Engel

Der Engel ist eine der bekanntesten Figuren und steht als Symbol für den christlichen Glauben im Erzgebirge. Die Bergmänner hatten große Angst vor Unfällen unter Tage und suchten daher den Schutz und die Unterstützung im Glauben.

Zwischen Mitte des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts stellte man den Engel und eine weitere Figur, die hinter einem anderen Türchen steckt, mit Beleuchtung in die Fenster. Die Figuren beleuchteten in der Dunkelheit den Heimweg der Bergleute.

Noch heute ist es Tradition, dass die Mädchen zu ihrem ersten Weihnachtsfest einen Engel bekommen und mit dem Aufstellen im Fenster gezeigt wird, wie viele weibliche Personen in dem Haushalt wohnen.

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Tür 2

Bergmann

Bergmann

Der Bergmann ist neben dem Engel ebenso eine der bekanntesten Figuren im Erzgebirge.

Das Erzgebirge wurde aufgrund seiner wertvollen Metallerze bekannt und immer mehr Bevölkerung setzte sich in der Region ab, um das Erz unter Tage abzutragen und nach über Tage zu befördern. Die Arbeiten unter der Erde waren schwer, und viele Unfälle ereigneten sich in regelmäßigen Abständen. Die Bergleute waren daher sehr an den christlichen Glauben gebunden.

Aufgrund der finanziellen Verhältnisse waren die Familien auf die Einkommen der Bergmänner angewiesen. Die Arbeitszeiten in der Weihnachts- und Winterzeit begannen vor dem Sonnenaufgang und endeten nach dem Sonnenuntergang. Unter Tage suchten die Bergmänner mit einer Lampe nach dem Erz und trugen diese mit einfachen Werkzeugen und schwerer körperlicher Arbeit ab und schleppten anschließend die gefundenen Schätze nach über Tage. Weil die Bergmänner immer für ihre Tätigkeiten Licht benötigten, halten Engel und Bergmann in ihren Händen Licht in Form von Kerzen oder Lampen und symbolisieren Glaube, Glück und Leben.

Noch heute ist es Tradition, dass die Jungen zu ihrem ersten Weihnachtsfest einen Bergmann bekommen und mit dem Aufstellen im Fenster gezeigt wird, wie viele männliche Personen in dem Haushalt wohnen.

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Tür 3

Oma am Herd

Oma

In eisigen Wintertagen rund um die Weihnacht versammelten sich die Leute in den kleinen Stuben, deren Zentrum der Kochherd war. Man erzählte sich Geschichten, sang Lieder. Im Erzgebirge nennen wir das "Hutzen". Diese Tradition, eng beieinander zu sitzen und zu lauschen und zu erzählen hat sich auch in Augustusburg noch erhalten. Rund um die Weihnachtszeit wird zu Hutzenabenden eingeladen. Die am Herd stehende Oma verkörpert diese Tradition.

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Tür 4

Opa am Ofen

Opa

An der »Uf'nbank« sitzen und dem Knistern des Feuers zu lauschen und sich am Kachelofen zu wärmen - auch in früherer Zeit ein schöner Brauch, mit Nachbarn und Freunden erzgebirgische Weisen zu singen, ein Pfeifchen zu rauchen und Sagen und Geschichten weiterzugeben. Machen wir es doch unseren Vorfahren nach und nehmen uns in der vorweihnachtlichen Adventszeit Zeit für Ruhe und Besinnlichkeit und unseren Nächsten!!

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Tür 5

Schlosswächter

Schlosswächter

Die Idee zur figürlichen Umsetzung des Schlosswächters geht auf den damaligen Schlossdirektor des Augustusburger Schlosses, Werner Sieber und den Kleinhartmannnsdorfer Schnitzer, Johannes Martin im Jahre 1976 zurück. Wenngleich ein Schlosswächter auf der Augustusburg historisch nicht dokumentiert ist, ist es wohl vorstellbar, dass die Kurfürsten bei ihren Jagt- und Lustorgien unter sich sein wollten und deshalb das Schloss und die Umgebung gut bewachen ließen. Der Schlosswächter war zu DDR-Zeiten ein sehr beliebtes und gefragtes Souvenir, wenngleich seine Herstellung damals sehr stark abhängig war vom gerade verfügbaren Vorrat an diversen Hölzern und oft an der Kapazität und Möglichkeit des durch Siebdruck auf dem Schild aufgebrachten Augustusburger Wappens scheiterte.

Mit seiner beweglichen Lanze trotzt nun unser Augustusburger Schlosswächter jeder Gefahr.

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Tür 6

Nikolaus

Nikolaus

Nikolaus war im 4. Jahrhundert nach Christi Bischof von Myra (heute in der Türkei). Er wurde während der Christenverfolgung 310 n. Chr. in Gefangenschaft genommen und gefoltert. Sein Vermögen teilte er an die Armen auf.

Um den heiligen Nikolaus gibt es viele Geschichten, Legenden und Mythen. Jedoch können sie nicht historisch bewiesen werden.

Heute ist zum 6. Dezember der Namenstag von Nikolaus.

Jens Krauß, Heidersdorf
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Tür 7

Waldarbeiter

Waldarbeiter

Bedingt durch den starken Waldreichtum des Erzgebirges, aber auch der vor allem auf dem Erzgebirgskamm vorzufindenden rauen klimatischen Bedingungen mit langen kalten Wintern gibt es eine lange Tradition der Köhlerei und Meilerei im Erzgebirge. Der hier dargestellte bewegliche Holzhacker soll die schwere körperliche Arbeit der Waldarbeiter figürlich darstellen.

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Tür 8

Teddy

Teddy

Die Haupteinnahmequelle im 15. und 16. Jahrhundert und damit Motor des wirtschaftlichen Lebens im Erzgebirge war der Bergbau. Mit seinem seit dem 17. Jahrhundert zunehmenden Verfall verloren zahlreiche Bergmannsfamilien und damit nahezu das gesamte Erzgebirge seine Existenzgrundlage.

Auf der Suche nach einem neuen Broterwerb fanden sie diesen in neuen Berufen wie z.B der Holzverarbeitung. Für das Seiffener Gebiet war es vor allem die Holzverarbeitung, das Drechseln und die daraus resultierende Spielzeugherstellung. In Manufakturarbeit und Einzelanfertigung entstanden so typische Holzspielzeugartikel, wie der dargestellte Teddy.

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Tür 9

Puppe

Puppe

Die Holzspielzeugmacher vor allem des Seiffener Gebietes waren es, die sich in die großen Städte Sachsens mit Schubkarren und Rucksäcken aufmachten, um zum Beispiel auf dem Dresdener Striezelmarkt ihre Produkte anzubieten. Ursache war die durch den Niedergang des Bergbaues zunehmend verlorene wirtschaftliche Existenzgrundlage im 17. Jahrhundert. Die Drechselei und Reifendreherei bildete dabei das Rückgrat der Spielzeugmacherei, wie hier bei der dargestellten Puppe.

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Halt!

Schlosswächter Auf Anordnung von Kurfürst August bleibt diese Tür für Besucher geschlossen!